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Erstellt: am 04.11.2009 um 20:56:52
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Was kann eine Narose alles für Beschwerden machen?
Als der Anästhesist einen Tag vor meiner OP (21.10.08 in DU Fahrner-Str.) zum Aufklärungsgespräch kam, bin ich davon ausgegangen, dass er bei der OP anwesend sein wird. Aus diesem Grund habe ich meine Ängste und Wünsche nicht schriftlich in den Fragebogen vermerkt sondern den Anästhesisten nur mündlich mitgeteilt. Der Hauptwunsch war, vor der Narkose Sauerstoff einatmen zu dürfen um selbst noch für eine gute Sauerstoffsättigung meines Blutes zu sorgen. Am anderen Morgen ist die OP um eine halbe Stunde vorverlegt wurden und ich musste mich plötzlich schnell vorbereiten. Den Grund dafür weiß ich nicht. Habe dann schnell noch die Prämedikation eingenommen welches so kurz vor der OP eigentlich unnötig oder vielleicht sogar ein Fehler war denn ich bin erst abends wieder wach geworden. Im OP angekommen begrüßte mich ein mir fremder Anästhesist. Ich bin davon ausgegangen, dass speziell meiner Ängste und Wünsche eine Übergabe stattgefunden hat. Er legte mir einen Zugang und ging wieder an einen Tisch und füllte ein Formular oder ähnliches aus. Plötzlich kam von hinten eine mir unbekannte Person, lagerte meinen Arm und ging wieder weg. Leider habe ich zu spät bemerkt, dass er auch schon das Narkosemittel gespritzt hat. Ich wollte noch reagieren und nach Sauerstoff verlangen aber es ging nicht mehr. Soviel ich weiß, kann man nach dem Einschlafen nicht mehr selbständig atmen und muss beatmet werden. Nun weiß ich nicht, wie lange ich ohne Sauerstoffversorgung bzw. Beatmung in Narkose gelegen habe, bis der Anästhesist Zeit für mich gehabt hat. Für mich war es unerträglich in Narkose versetzt zu werden und die Kontrolle von lebenswichtigen Körperfunktionen an eine mir fremde Personen ab zu geben bzw. an zu vertrauen die bei der Narkoseeinleitung noch gar keine Zeit für mich hatte und noch anderweitig beschäftigt war. Dieser Gedanke quält mich sehr, weil ich seit dem beschwerden habe, die ich vor der OP nicht hatte. 1.) Sehr große Probleme mit meinem Kurzzeitgedächniss 2.) Sehr oft Kopfschmerzen 3.) Schwindelgefühl als hätte ich gerade eine Tramal genommen 4.) Vermehrtes Schwitzen 5.) Wortfindungsstörungen (dies ist sehr unangenehm und peinlich) 6.) Sehr oft Müdigkeit bzw. Abgeschlagenheit Sind dies Nebenwirkungen einer schlecht durchgeführten Narkose ? In meinem Anästhesiebericht ist eine Frau aufgeführt. Bedeutet dies, dass durch die vorverlegte OP auch ein Anästhesistenwechsel stattgefunden hat ? Denn begrüßt bzw. vorgestellt hat sich bei mir ein Mann. Weiterhin steht in dem Bericht, dass mein Zustand bei Verlegung auf Station stabil, suffizient, wach, orientiert war. Dies kann auf keinen Fall der Wahrheit entsprechen da ich erst das Abendbrot bewusst wieder mitbekommen habe. Mein Bettnachbar hat mir bestätigt, dass ich noch sehr lange geschlafen und auf seine Fragen nicht reagiert habe. Aus dem Aufwachraum kann ich absolut nichts berichten. Nun stellt sich für mich die Frage, will oder darf man die lange Beeinträchtigung bzw. Somnolenz nicht zugeben auf Grund von Versäumnissen vor oder während der OP ? Ich hätte auch gerne mal gewusst, ob der Überwachungsmonitor einen Alarmton von sich gibt, wenn die Sauerstoffsättigung des Blutes in eine kritische Phase abfällt oder ob es alleine auf die Beobachtungsgabe bzw. Anwesenheit des Anästhesisten ankommt denn der hatte ja bei der Narkoseeinleitung noch gar keine Zeit für mich. Durch meine extreme Vergesslichkeit habe ich Angst, bald entlassen zu werden und dann Arbeitslos zu sein. Auf eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Frage von: ede
Kategorie: Gesundheit
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Antworten
beantwortet von barti am 05.11.2009 - 13:10

Hallo, erstmal tut mir leid das es so verlaufen ist. Es kann immer mal das man ein anderen Anästhesist bekommt. Zu deinenen Beschwerden kannst du es beweisen das du es vorher nciht hattes oder das der Anästhesist Fehler gemacht. Ansonsten ist schwer dagegen vorzugehn rechtlich. LG

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